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Müggelseeüberflug zurücknehmen!
5.7.2011

Die Vorschläge der Deutschen Flugsicherung für die Festlegung der An- und Abflüge stellen keine ausreichende Entlastung für den Bezirk Treptow-Köpenick dar.

„Zugegeben: Fluglärmkommission und Deutsche Flugsicherung haben eine Quadratur des Kreises versucht, um so wenig wie möglich Menschen von Fluglärm zu belasten. Die Flugsicherung ist auch einem Großteil der Empfehlungen der Fluglärmkommission gefolgt. Dies ist aber keine befriedigende Lösung für Treptow-Köpenick.

Die Empfehlung, für Flüge in Richtung Westen die Alternative 25 vorzuschlagen und damit den Müggelsee mittig zu überfliegen, bedeutet eine erhebliche Belastung für das Gebiet um Friedrichshagen, die nicht akzeptabel ist“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende von Treptow-Köpenick, Oliver Igel.

Lärm für Friedrichshagen nicht hinnehmbar

In der Begründung heißt es, dass damit Erkner von der Doppelbelastung bei An- und Abflügen entlastet werden solle. „Bei einer Überflughöhe von nur 3500 Fuß, was nur wenig mehr als 1050 Metern entspricht, ist eine erhebliche Lärmbelastung für das dicht besiedelte Friedrichshagen und die gesamte Müggelseeregion zu erwarten. Die Planung der DFS verkennt die herausragende Bedeutung dieses Gebietes für die Naherholung nicht nur der Bürger aus Treptow-Köpenick, den Natur- und Landschaftsschutz und setzt sich in Widerspruch zu allen Planungen des Bezirkes, hier die Voraussetzungen für einen naturverträglichen Tourismus zu schaffen. Wir fordern das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung daher auf, diesen Routenvorschlag zu verwerfen.“, sagte Igel.

Familien in Friedrichshagen genießen Vertrauensschutz

„Friedrichshagen hat sich im letzten Jahrzehnt zu einem Ortsteil entwickelt, in den viele Menschen neu zugezogen sind – vor allem Familien mit Kindern. Sie haben darauf vertraut und gehofft, nicht in der jetzt angekündigten Weise vom Fluglärm betroffen zu werden. Dieses Vertrauen ist gebrochen worden. Dabei wären andere Entscheidungen möglich gewesen. Die Chancen eines intelligenten Betriebsregimes sind nicht ausreichend genutzt worden. Von der Südbahn ausgehende Flugbewegungen belasten viel weniger Menschen als die Nutzung der Nordbahn. Eine entsprechende Verteilung der Flugbewegungen ist in der Flugroutenempfehlung der Deutschen Flugsicherung nicht enthalten“, sagte das Mitglied des Abgeordnetenhauses, Renate Harant. „Sollten tatsächlich diese neuen Flugrouten kommen, müssten die Lärmschutzgebiete deutlich angepasst und unbürokratisch und schnell umgesetzt werden. Unabhängig von den festgelegten Flugrouten brauchen wir außerdem ein striktes Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr“, sagte Harant. Die SPD Treptow-Köpenick fordert weiterhin eine Änderung des Luftverkehrsgesetzes mit einer Stärkung eines generellen Nachtflugverbotes und unterstützt die Bundesratsinitiative aus Rheinland-Pfalz, die eine stärkere Gewichtung des Lärmschutzes vor dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit fordert.

 Fluglärmkommission hat versagt

„An diesem Ergebnis trägt das umstrittene Verfahren der Fluglärmkommission erheblichen Anteil“, so Rick Nagelschmidt, Mitglied im Umweltausschuss der BVV. „Für alle Westabflüge konnten genaue Vorschläge erarbeitet werden. Bei den Entscheidungen zu Ostabflügen konnte oder wollte man diese Kraft nicht mehr aufbringen und verabschiedete allgemeine Kriterien, was die Arbeit der DFS vereinfachte, aber für Treptow-Köpenick schlimme Folgen hat. Es kann auch nicht sein, dass diese Vorschläge in Berlin wohlwollend aufgenommen werden und sich richtigerweise große Sorgen um den Wannsee gemacht wird - es aber offenkundig keine Rolle spielt, wenn in Treptow-Köpenick noch mehr Menschen in noch mehr Ortsteilen durch Fluglärm belastet werden, als dies nach dem Planfeststellungsbeschluss zu erwarten war. Das Land Berlin ist aufgefordert, sich auch für die Bewohnerinnen und Bewohner im Südosten einzusetzen - zumal Alternativen bestehen, die den Müggelsee, Müggelheim und Erkner entlasten könnten, etwa über die Gosener Wiesen,“ sagte Nagelschmidt.

Ansprechpartner: Oliver Igel, Handy: 0175-4105129
keine Flugroute über den Müggelsee!
28.6.2011
Auf ihrer letzten Abteilungsversammlung hat die SPD Friedrichshagen einen Beschluss gefasst, der deutlich macht, wie wir in Friedrichshagen zu dem neuen Flughafen BBI und den geplanten Flugrouten stehen:

"Die SPD Friedrichshagen unterstützt grundsätzlich den Flughafen BBI und sieht in ihm eine wichtige Investition in den Wirtschaftsstandort Berlin. Durch die Zusammenlegung von drei Flughäfen zu einem werden in Zukunft zudem wesentlich weniger Berlinerinnen und Berliner vom Fluglärm betroffen sein als zuvor. Das ist gut. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass bestimmte Stadtteile in Berlin und im Umland in unerträglicher Weise mit Fluglärm belastet werden.

Daher fordert die SPD Friedrichshagen:
•    keine Flugrouten über dem überregional bedeutsamen Erholungsgebiet Müggelsee und den Wohngebieten Friedrichshagen und Schöneiche
•    ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr
•    kein Ausbau des Flughafens BBI zu einem internationalen Drehkreuz
•    bei der Festlegung der Flugrouten müssen die belange des Naturschutzes ausreichend berücksichtigt werden. "



Wahlprogramm SPD Treptow-Köpenick
24.06.2011

offen und konstruktiv
„Treptow-Köpenick gemeinsam gestalten.“ Unter diesem Motto stellen sich die Sozialdemokraten zur Wahl und betonen damit ihren Anspruch, mit den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirkes gemeinsam an die Aufgaben für die nächsten 5 Jahre zu gehen. „Wir haben unser Programm über Monate erarbeitet und mit Vereinen und Organisationen in Treptow-Köpenick diskutiert und viele wertvolle Anregungen erhalten“, berichtete der SPD-Vorsitzende Oliver Igel. „So offen und konstruktiv wollen wir weiter arbeiten.“

Arbeit, Wirtschaft, Bildung

Schwerpunkte des Programms sind Perspektiven für Arbeit, Wirtschaft und Bildung im Bezirk genau so wie Kultur und Sport. Freude über die Arbeitsplätze auf dem neuen Flughafen “Willy Brandt“ sehen die Sozialdemokraten gleichberechtigt mit Sorgen um verträgliche Flugrouten, Tourismus im Bezirk und Kultur gehören zusammen und helfen sich gegenseitig. Auch der starke Zuwachs an Studierenden insbesondere bei der HU in Adlerhof und der HTW in Oberschöneweide aber auch immer mehr ältere Menschen im Bezirk sind kein Gegensatz für die zukünftige Arbeit, sondern Ansporn für eine weiter positive Entwicklung Treptow-Köpnicks. „Seit der Wende haben SPD-Bürgermeister den Bezirk erfolgreich geführt, dieses will ich fortsetzen“, so Igel, der auch Bürgermeisterkandidat der Partei ist.


SPD: Friedrichshagen fordert: Mehr Uferwege, keine Umbenennung von Sportanlagen
17.11.2010
Als eine von zwei Abteilungen in Treptow-Köpenick hat die Abteilung Friedrichshagen einstimmig folgende Anträge für die nächste Kreisdelegiertenversammlung beschlossen:

Umbenennung von Sportanlagen
Die SPD des Kreises Treptow/Köpenick wird keinen Umbenennungen von Sportanlagen zustimmen oder diese initiieren, die nicht auf die Zustimmung der dort überwiegend Sport treibenden Vereine stößt. Eine entsprechende ausdrückliche Zusage wird sie in Ihr Programm zur Wahl der nächsten Bezirksverordnetenversammlung aufnehmen.

Mehr Uferwege
Die SPD des Kreises Treptow/Köpenick setzt sich verstärkt wenigstens für die schrittweise Schaffung und Entwicklung von Uferwegen ein. Dem entgegen stehenden Entwicklungen wird sie sich entgegensetzen. Insbesondere wird sie sich mit allen baurechtlichen Mitteln dagegen einsetzen, dass der Uferzugang durch die gewerbliche Nutzung freier und freiwerdender Wassergrundstücke vereitelt wird. Eine entsprechende ausdrückliche Zusage wird sie in Ihr Programm zur Wahl der nächsten Bezirksverordnetenversammlung aufnehmen.

Mehr innerparteiliche Transparenz
Die Kreisdelegiertenversammlung des Kreises Treptow/Köpenick möge beschließen:
Der Vorstand der SPD des Kreises Treptow/Köpenick berichtet in den Kreisdelegiertenversammlungen darüber, zu welchen Ergebnissen Beschlüsse der Kreisdelegiertenversammlung zu Anträgen an den Landesparteitag oder den Landesvorstand geführt haben. Er trägt darüber hinaus dafür Sorge, dass die Mitglieder des Kreises hierüber schriftlich oder elektronisch informiert werden (zum Beispiel durch die Mitgliederzeitschrift).

Damit hat die Abteilung Friedrichshagen wieder einmal beweisen, dass sie sich aktiv an der Gestaltung von Treptow-Köpenick und der SPD in diesem bezirk einsetzt.
Kräfte bündeln, erkennbarer werden
Folgenden Antrag der Abteilung Friedrichshagen hat die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Treptow-Köpenick am 30.1.2010 als Resolution beschlossen:


Die SPD in Treptow-Köpenick hat bei den Bundestagswahlen eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Sie hat sich nur knapp als zweitstärkste Kraft im Bezirk behaupten können. Obwohl auf Bezirksebene keine Wählerwanderungen erhoben werden, ist doch auffällig, dass die Stimmen nicht nur in eine Richtung verloren gingen. Die SPD verlor, während Linke, CDU und Grüne, ja selbst die FDP, Stimmen gewannen. Viel spricht für ein Profilproblem der SPD in Treptow-Köpenick. mehr...
SPD bedauert Teilschließung der Berliner Bürgerbräu GmbH

13.1.2010
Die plötzliche Teilschließung der traditionsreichen Berliner Bürgerbräu ist nicht nur für Friedrichshagen, sondern für ganz Berlin ein schwerer Schlag. Nach der Privatisierung des Unternehmens zu Beginn der 1990er Jahre hatte die neue Inhaberfamilie mit großem persönlichen Engagement für fast zwei Jahrzehnte der Berliner Bürgerbräu einen festen Platz auf dem regionalen Biermarkt gesichert. Auch international fanden die Bierspezialitäten aus Friedrichshagen in den letzten Jahren einen zunehmenden Zuspruch.  Doch der Konkurrenzdruck der großen Konzerne, die mit ungeheurer Werbemacht ihre Marken in die Märkte drücken, war zu groß. mehr...
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