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Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 in Friedrichshagen
Friedrichshagen hat gewählt. Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse aller Wahlkreise in Friedrichshagen in tabellarischer Auflistung

Erststimmen:

Bezirk Wahlber. Wahlbet. SPD CDU Linke Grüne FDP
601 1.348 60,1% 25,4% 20,5% 37,4% 11,0% 3,6%
602 1.262 53,8% 18,4% 21,9% 45,6% 8,3% 3,6%
603 1.352 60,8% 22,1% 21,0% 38,6% 11,9% 4,2%
604 1.526 59,1% 22,8% 18,4% 45,0% 6,3% 2,9%
605 1.316 57,5% 20,1% 19,3% 43,0% 11,8% 3,5%
606 1.482 60,1% 19,7% 20,4% 44,9% 7,9% 3,4%
607 1.517 58,4% 18,2% 19,6% 49,1% 7,7% 2,3%
608 1.096 55,3% 17,5% 19,0% 53,1% 6,1% 2,5%
609 1.355 57,1% 17,0% 18,9% 48,1% 7,9% 3,7%
610 1.217 59,2% 21,0% 18,1% 47,5% 5,5% 3,8%
611 1.546 60,9% 20,5% 20,5% 44,9% 6,8% 3,3%
Gesamt 15.017 58,5% 20,4% 19,8% 45,0% 8,3% 3,3%

Zweitstimmen:

Bezirk Wahlber. Wahlbet. SPD CDU Linke Grüne FDP
601 1.348 60,1% 27,5% 16,5% 25,7% 16,6% 7,7%
602 1.262 53,8% 22,9% 20,3% 32,4% 12,2% 6,6%
603 1.352 60,8% 21,6% 18,0% 26,2% 18,4% 9,3%
604 1.526 59,1% 21,5% 16,9% 37,0% 11,8% 5,4%
605 1.316 57,5% 19,8% 17,8% 28,1% 20,2% 7,1%
606 1.482 60,1% 21,3% 19,4% 31,6% 12,6% 7,3%
607 1.517 58,4% 21,3% 17,1% 37,9% 11,1% 6,3%
608 1.096 55,3% 20,7% 16,3% 40,9% 10,6% 5,4%
609 1.355 57,1% 18,5% 17,3% 36,7% 12,0% 6,8%
610 1.217 59,2% 23,3% 17,2% 36,7% 8,3% 6,6%
611 1.546 60,9% 22,6% 17,3% 36,7% 9,7% 7,0%
Gesamt 15.017 58,5% 21,9% 17,6% 33,5% 13,0% 6,9%





Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2005 in Friedrichshagen

Friedrichshagen hat gewählt. Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse aller Wahlkreise in Friedrichshagen in tabellarischer Auflistung:

WK Wahlber. Wähler gültige Stimmen SPD Grüne Die Linke CDU FDP
510 788 542 535 226 65 94 93 33
511 720 482 477 188 69 109 68 23
512 798 448 441 170 48 131 56 16
513 948 676 671 247 118 131 101 51
514 998 666 657 268 70 167 86 27
515 1233 815 797 301 82 240 96 36
516 937 620 613 238 95 122 87 50
517 1359 924 911 360 77 217 151 67
518 715 514 509 178 38 215 48 17
519 862 571 568 237 57 132 91 26
520 1003 675 665 247 32 243 88 30
521 850 584 577 199 77 164 76 30
522 595 406 405 159 31 121 63 15
523 716 424 419 167 37 112 56 20
524 866 566 554 212 34 174 85 27
525 1001 688 677 283 57 182 92 27
5A
352 338 129 35 86 60 17
5C
788 781 314 62 234 116 30
5D
1227 1220 461 118 363 174 62










14389 11968 11815 4584 1202 3237 1687 604











83,2% 98,7% 38,8% 10,2% 27,4% 14,3% 5,1%

Die Zweitstimmenergebnisse der Urnen- und Briefwahlbezirke von Friedrichshagen. (Die Resultate der Briefwahlbezirke 5A und 5C, die auch Wähler anderer Gebiete erfassen, wurden entsprechend dem Anteil der Wahlberechtigten aufgeteilt.)

Die SPD ist mit 38,8% wieder stärkste Partei in Friedrichshagen geworden. Gefolgt von 'Die Linke' mit 27,4 Prozent und der CDU mit 14,3 Prozent. Rot-Grün würde bei uns somit auf 49 Prozent der Stimmen, Schwarz-Gelb auf 19,4 Prozent kommen.


Wahlkreisergebnis Treptow-Köpenick von Berlin




Mit dem Auszählen aller abgegebenen Stimmen und Vorliegen des vorläufigen amtlichen Endergebnisses vom 19. September 2005 um 01:35 Uhr ist klar: die SPD ist auch in Treptow-Köpenick wieder stärkste Partei.

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen.

Der Schaukasten - Welches Deutschland wollen Sie?

Welches Deutschland

wollen Sie? Diese Frage beantworten Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl.

Deutschland muss ein Sozialstaat bleiben: 
Wir Sozialdemokraten wollen, dass starke Schultern mehr tragen als schwache. Deshalb sind wir für eine solidarische Krankenversicherung, in die alle Bürger einbezogen werden und jeder nach seinem Einkommen zahlt – das ist die Bürgerversicherung. Ein gerechtes Steuersystem bedeutet für uns, dass Gutverdiener solidarisch sind und einen höheren Steuersatz haben als Menschen mit geringem Einkommen. Studiengebühren lehnen wir ab, weil Kinder mit armen Eltern vom Studium abgeschreckt werden und wir viele gut ausgebildete Fachleute brauchen.

CDU/CSU und FDP planen eine unsoziale Politik.
CDU und CSU wollen eine Kopfpauschale für die Krankenversicherung einführen. Ein Manager soll genauso viel zahlen wie ein Hausmeister. Die FDP will die Krankenversicherung sogar ganz zur Privatsache machen. Die Steuerpläne von CDU/CSU und FDP begünstigen Reiche: Der Spitzensteuersatz soll weiter gesenkt werden. Angela Merkel schwärmt von der "Vision" ihres Beraters Paul Kirchhof, der einen Steuersatz von 25 Prozent für alle Bürger will. Das wäre ein gigantisches Geschenk an die Wohlhabenden. CDU/CSU und FDP sind für Studiengebühren.

Deutschland ist eine wirtschaftlich starke Nation:
Deutschland ist mit großem Vorsprung Exportweltmeister. Und wir führen viel weniger ein als aus, der Überschuss in der Handelsbilanz war 2004 der größte in der deutschen Geschichte. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind immer leistungsfähiger: Die Arbeitsproduktivität je Beschäftigter wuchs in den vergangenen vier Jahren in Deutschland stets schneller als im Euro-Raum. Arbeitnehmer und Gewerkschaften sind flexibel: Das zeigen die vielen Betriebsvereinbarungen zur Beschäftigungssicherung. Und der soziale Frieden nutzt Deutschland. Durch Streiks fallen vergleichsweise wenige Arbeitstage aus.

Seit einigen Monaten sind die Zahlen des Arbeitsmarktes ermutigend.

CDU/CSU und FDP gefährden die deutsche Wirtschaftskraft.
Den Kündigungsschutz wollen CDU/CSU und FDP abbauen und die Mitbestimmung der Arbeitnehmer einschränken. Ihre Vorschläge gehen so weit, dass sogar Arbeitgeber Bedenken haben. Neue Arbeitsplätze entstehen dadurch nicht. Aber der soziale Frieden ist in Gefahr.

Die Bundesregierung von Helmut Kohl (CDU) war verantwortlich für das stärkste Ansteigen der Arbeitslosigkeit, warum sollten CDU/CSU und FDP jetzt mehr können? Auch die CDU kann den Unternehmern nicht befehlen, in Deutschland Fabriken zu bauen. Die Manager schaffen hier Arbeitsplätze, wenn sie sich Gewinn versprechen. Unter Bundeskanzler Kohl verlor Ostdeutschland fast die gesamte industrielle Basis. Ist das schon vergessen?

Deutschland braucht eine selbstbewusste Außenpolitik:
Bei internationalen Krisen hat die Bundesregierung mit Gerhard Schröder an der Spitze verantwortungsbewusst gehandelt und ohne Überheblichkeit deutsche Interessen vertreten.

Welches Deutschland wollen Sie?

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Keine Privilegien

Keine Privilegien

für die Türkei – das ist die Position der SPD. Eine "privilegierte Partnerschaft" von Europäischer Union und Türkei fordern CDU und CSU.  

Außenpolitik braucht Zuverlässigkeit. Durch Sprunghaftigkeit werden die Beziehungen von Staaten belastet. 1997 verkündete Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), die Bundesregierung unterstütze "das Ziel einer späteren Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union". Die EU hat der Türkei eine Mitgliedschaft in Aussicht gestellt, sofern sie die harten Bedingungen dafür erfüllt. Diesen strengen Anforderungen genügt sie bei weitem nicht. Deshalb kann die Türkei noch viele Jahre nicht Mitglied werden. Durch eine "privilegierte Partnerschaft", wie sie CDU und CSU jetzt wollen, würde die Türkei gegenüber anderen Staaten bevorzugt, zugleich würde die EU wortbrüchig.

CDU und CSU fehlen in der Außenpolitik die richtigen Maßstäbe.     

Deutsche Soldaten stünden jetzt im Irak, wenn CDU und CSU über die Beteiligung am Irakkrieg entschieden hätten. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel wollte dem Kurs des amerikanischen Präsidenten George W. Bush bedingungslos folgen. Das verhinderten die Wähler. Sie machten die SPD mit Gerhard Schröder an der Spitze so stark, dass sich in Deutschland eine Außenpolitik der Vernunft durchsetzen konnte. CDU und CSU setzen auf blinde Gefolgschaft zu den USA.

Die SPD steht für eine selbstbewusste und verantwortungsbewusste Außenpolitik. Diese Politik findet weltweit Anerkennung. "Deutschland ist in der Welt sehr beliebt" überschrieb der "Tagesspiegel" am 24. Juni 2005 eine Meldung. Das hatte die Studie eines US-amerikanischen Instituts ergeben. Außerdem stellten die Wissenschaftler fest: 60 Prozent der US-Bürger sehen Deutschland positiv – obwohl die Bundesregierung eine Beteiligung am Irakkrieg abgelehnt hatte.

Es gibt viele Krisenherde in der Welt, die auch für Deutschland gefährlich werden können, deshalb brauchen wir eine besonnene Außenpolitik.

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Im Stich gelassen (Gysi)

Im Stich gelassen

hat Gregor Gysi (Die Linkspartei. PDS) seine Wählerinnen und Wähler, als er Chancen hatte, etwas für sie zu tun:

  • 1994 wurde er Vorsitzender der PDS-Fraktion im Deutschen Bundestag; im Jahr 2000 legte er dieses Amt vorzeitig nieder.
  • Im Januar 2002 wurde er Bürgermeister von Berlin und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen; wenige Monate später, am 31. Juli 2002, erklärte er seinen Rücktritt.
Anlass für den zweiten Rücktritt von Gregor Gysi war die so genannte Bonusmeilenaffäre. Für Dienstreisen als Bundestagsabgeordneter hatte er Gratisflüge bekommen, diese Gratisflüge hatte er privat genutzt. Die Übernahme der Ämter in der Berliner Landesregierung sah er nun als "Fehler" an. "Mein Entschluss vom vorletzten Jahr, aus der Politik auszuscheiden, war richtig, …" erklärte er öffentlich am 31. Juli 2002.

Außer Reden ist nichts gewesen. – So lassen sich die Ergebnisse von Gregor Gysi als Politiker im Bund und im Land zusammenfassen.

Die SPD bietet in Treptow-Köpenick die Alternative: Siegfried Scheffler. Viermal gaben die Wählerinnen und Wähler dem Köpenicker Politiker mehr Erststimmen als seinen Gegenkandidaten. Seit 1990 ist er direkt gewählter Bundestagsabgeordneter. Seitdem hat er viel für Treptow-Köpenick erreicht.

Unser Bezirk hat sich hervorragend entwickelt, die Lebensumstände sind hier besonders gut. Im jüngsten Sozialstrukturatlas von Berlin steht Treptow-Köpenick an zweiter Stelle direkt nach Steglitz-Zehlendorf vor allen übrigen Bezirken. Siegfried Scheffler hat als Ihr Bundestagsabgeordneter zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen.

Er ist unter anderem Sprecher der Arbeitsgruppe Aufbau Ost in der Bundestagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und Aufbau Ost. Als ehemaliger Straßenbauer, Handwerksmeister und Ingenieur kann er dort seine beruflichen Erfahrungen am besten einbringen. Vielfach sorgte er dafür, dass Treptow-Köpenick Bundesmittel nutzen konnte, um die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und die einheimische Wirtschaft zu fördern.

Siegfried Scheffler will weiterhin Ihre konkreten Interessen als Bewohnerinnen und Bewohner dieses Bezirks vertreten. Mit Ihrer Erststimme können Sie ihm erneut den Auftrag dazu geben.

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Arbeitnehmerrechte

Gerümpel

sind für Angela Merkel Gesetze, die Arbeitnehmer schützen sollen. Die CDU-Vorsitzende will das "Arbeitsrecht entrümpeln". Das deutsche Arbeitsrecht wurde geschaffen, um die Arbeitnehmer vor Willkür und gesundheitlichen Schäden zu schützen, es enthält kein Gerümpel.  Wer das Arbeitsrecht verändern will, sollte wissen, was das für die Menschen bedeutet.

CDU/CSU und FDP mit Angela Merkel an der Spitze wollen den Kündigungsschutz abbauen und die Mitbestimmung der Arbeitnehmer einschränken. Einen Mindestlohn lehnen sie ab.

Deutschland braucht keine zerstörerischen Radikalkuren nach Merkel-Art.

Deutschland ist Exportweltmeister. Und als einziges führendes Industrieland haben wir unseren Anteil an ausgeführten Waren in den vergangenen fünf Jahren gesteigert – von 8,6 Prozent auf 10,1 Prozent aller weltweiten Exporte. Deutsche Produkte sind konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt – trotz hoher Löhne. 

Damit Deutschland konkurrenzfähig bleibt, müssen wir viel Geld für Bildung und Forschung ausgeben. Wir brauchen gut ausgebildete Arbeitnehmer und Wissenschaftler mit hervorragenden Ideen. Die von der SPD geführte Bundesregierung hat die Ausgaben für Bildung und Forschung um 37,5 % gesteigert.  Erfolge dieser Politik sind sichtbar:  Die deutschen Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt stiegen von 1998 bis 2004 um 43 Prozent.  Die Zahl der Studienanfänger eines Jahrgangs erhöhte sich im selben Zeitraum von knapp 28 auf rund 38 Prozent.

CDU/CSU und FDP unterwerfen sich der Wirtschaft. Angela Merkel glaubt: "Wenn es der Wirtschaft gut geht, stimmt auch die soziale Komponente."

Die Realität sieht anders aus: Die Deutsche Bank erzielte Rekordgewinne und baut trotzdem weltweit 6.400 Stellen ab. Die Grohe AG war einst ein gesundes deutsches Unternehmen, Weltmarktführer bei Sanitärarmaturen; es wurde von Finanzinvestoren ausgeplündert, die Niederlassung im brandenburgischen Herzberg wurde platt gemacht und auch an anderen deutschen Standorten verloren Hunderte ihren Arbeitsplatz. Das sind keine Einzelfälle, nur zwei Beispiele von vielen.

Die Wirtschaft ist für die Menschen da – es darf nicht umgekehrt sein.  Das haben CDU/CSU und FDP nicht begriffen.

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Arbeitsmarkt

Positive Signale auf dem Arbeitsmarkt.

Die neuen Arbeitsmarktzahlen machen – trotz des im Sommer üblichen leichten Anstiegs – deutlich: Es gibt erste sichtbare Fortschritte.  Reformen, die wir auf dem Arbeitsmarkt eingeleitet haben, zeigen Wirkung.
  • In den vergangenen Jahren ist die Arbeitslosigkeit im Juli immer stärker gestiegen als 2005.
  • Saisonbereinigt nimmt die Arbeitslosigkeit weiter ab.
  • Die Zahl der offenen Stellen hat sich weiter erhöht.
  • Die Erwerbstätigkeit legt weiter zu – auch saisonbereinigt. Die Zahl der Erwerbstätigen lag – laut Statistischem Bundesamt – im Juni mit 38,97 Millionen um 47.000 höher als vor einem Jahr.
Die Zahlen sind immer noch unbefriedigend, aber es geht aufwärts. Auch die wirtschaftlichen Aussichten bessern sich:
  • Der Geschäftsklimaindex zeigt nach oben.
  • Die Konjunkturerwartungen der Finanzanalysten haben sich verdreifacht.
Mit höherem Wirtschaftswachstum wird die Arbeitslosigkeit deutlich sinken.


SCHWARZGELB IST EINE GEFAHR FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEITSMARKT.

  • In Deutschland istdie Binnennachfrage immer noch zu schwach. Eine Mehrwertsteuererhöhung – die „Merkel-Steuer“ –  wäre Gift für die Konjunktur und ein Job-Killer.
  • Westerwelles FDP will die Bundesagentur für Arbeit völlig zerschlagen und die aktive Arbeitsmarktpolitik komplett einstellen: Das Chaos wäre vorprogrammiert. Die Kommunen können die Aufgaben der Arbeitsagenturen nach eigener Aussage gar nicht übernehmen. Die FDP würde am liebsten die Arbeitslosen sich selbst überlassen.

 

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Steuerreform

Reiche zahlen wieder Steuern

Über 70 Steuerschlupflöcher schloss die von der SPD geführte Bundesregierung seit 1998. So können sich Reiche nicht mehr arm rechnen. Für Unternehmen gilt eine Mindestgewinnbesteuerung. Gleichzeitig senkte die Bundesregierung die Steuerlast wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Damit will die SPD die Wirtschaft ankurbeln. Die Bürger können mehr konsumieren, die Unternehmen mehr investieren. Wenn das geschieht, werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.

Das steuerfreie Existenzminimum wurde von 6.322 auf 7.664 Euro erhöht, der Eingangssteuersatz von 25,9 auf 15 Prozent und der Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent verringert. Die Senkung des Spitzensteuersatzes nutzt dem Mittelstand, denn über 80 Prozent aller Firmen sind Einzelunternehmungen und Personengesell-schaften, die Einkommensteuern bezahlen. Das Ausland lockt Unternehmen mit niedrigen Steuersätzen. Deutschland muss konkurrenzfähig sein, deshalb plant die Bundesregierung weitere Anpassungen.

Die Reichen sollen noch reicher werden, das ist das Programm von CDU/CSU und FDP. CDU und CSU fordern einen Spitzensteuersatz von 36 Prozent, die FDP verlangt einen Höchstsatz von 35 Prozent. Für wichtige Aufgaben des Staates würde dann das Geld fehlen.

Alte Fehler erneut machen will die PDS. Sie plant einen höheren Spitzensteuersatz, auch die Unternehmens- und Erbschaftssteuern sollen kräftig angehoben werden, und sie will eine Vermögensteuer einführen. Großunternehmen und gut ausgebildete junge Fachkräfte würden ins Ausland flüchten, wenn die PDS das Sagen hätte. Noch mehr Reiche würden ihr Geldvermögen in anderen Staaten anlegen. Die Mieten würden steigen oder Häuser verfallen. Und viele Bürger würden sich fragen: Warum soll man sich noch anstrengen, wenn es sich finanziell nicht lohnt?

Wir brauchen niedrige Steuern, damit die Wirtschaft floriert. Wir brauchen genug Steuern, damit der Staat seine Aufgaben erfüllen kann: Für Schulen, Universitäten, die Polizei, für die soziale Absicherung der Bürger usw. ist der Staat zuständig. Nur sehr Reiche können sich einen armen Staat leisten.

Ihre
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